Nachrichten und Presse
20. Jahrhundert im Blütenhaus
Waldorfschule stellt Werke aus
Vom 08.02.2003
all. - "Begegnen im Erleben" heißt das Motto der Ausstellung, in der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9-12 der freien Waldorfschule Mainz ihre Arbeiten im Blütenhaus des Stadtparks vorstellen. Hauptsächlich die Künstler der 11. Klasse haben zu dieser Ausstellung beigetragen und selbst beim Aufbau Hand angelegt. Kunstlehrer Twellmann gab den Schülern Anfang des Schuljahres den Auftrag, sich mit der Kunst des 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. "Dazu gehört auch das Vorbereiten der Ausstellung und das Mitwirken bei der Eröffnung," so Twellmann. Jeder Schüler der Klasse beschäftigte sich in diesem Halbjahr intensiv mit einem Künstler seiner Wahl. Referate wurden gehalten und Bilder gemalt.
So kommt es, dass in der Ausstellung auch Werke von Miro, Chagall, Renoir, Monet und anderen bekannten Künstlern zu bewundern sind. Im Kunstunterricht der Waldorfschule beschäftigen sich die Schüler aber nicht nur mit der Malerei. Im Blütenhaus sind neben den Aquarellen und Radierungen auch Skulpturen, Holzschnitte, Kupferarbeiten und selbst gebundene Bücher vorzufinden. Fast drei Jahre hat die Waldorfschule auf diese Ausstellung gewartet, "es gab bereits Ausstellungen in der Schule, aber eine öffentliche gab es bisher nicht", so Twellmann.
Die Eröffnung der Ausstellung von Schülerarbeiten wurde musikalisch untermalt von Schülerinnen der Oberstufe. Auch Kultur- und Schuldezernent Peter Krawietz war von dem Rahmenprogramm beeindruckt, "von den bereits weit über 400 Schülerausstellungen im Blütenhaus des Stadtparks, wurde wohl kaum eine so wohlklingend eröffnet". Noch bis zum 5. März ist die Ausstellung täglich von 9-18 Uhr für Besucher geöffnet.
Quelle: Main-Rheiner
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